Vortrag und Führung zu "Palmen - Fürsten des Pflanzenreichs"

"Palmen taugen nicht für Biosprit und Kosmetika"


Da war wohl der regnerisch-kühle Sonntag, der 29. März, gerade der richtige Tag für die 29 Pflanzenfreunde, um im renovierten "Café Orchidee" den eindrucksvollen Schilderungen von Dr. Patrick Knopf, dem Leiter des Botanischen Gartens, zu lauschen und die sehr schönen und aussagefähigen Fotos zu diesem Thema zu betrachten. Wer bisher geglaubt hatte, dass die Kokospalmen an den Stränden der Südsee oder die Dattelpalmen in Israel schon alles seien, wurde überrascht durch die Vielzahl von Arten und unterschiedlichsten Wuchsformen und Früchten, die in brillanter Vortragsart vorgestellt wurden. Schon in der Vorankündigung war zu lesen, dass die Palmen es sind, mit den größten Samen, den größten Früchten, dem größten Blütenstand, und dass aus ihnen eine große Anzahl von Nahrungsmitteln wie Obst, Gemüse, Mehl, nicht zuletzt die Kokosmilch aber auch Pflanzenteile  gewonnen werden, aus denen Seile, Matten, Möbel (Rattan) Bauholz, Geschirr u.v.a. herzustellen sind. Natürlich gibt es auch höchst giftige Früchte, denen man besser aus dem Weg gehen sollte. Der Vortrag zeigte damit auch auf, dass Palmen für die menschliche Gemeinschaft von hohem Nutzen sind und eben nicht, wie leider weltweit festzustellen ist, für industrielle Zwecke brutal abgeholzt werden sollten.

Nach den Ausführungen lud Dr. Knopf zu einer Führung in die Pflanzenschauhäuser ein, wo er bereits in der kurzen Zeit seines beruflichen Schaffens zahlreiche Palmenpflanzen neu angepflanzt hat.

Der Freundeskreis hat dies auch finanziell unterstützt.

   
   
Fotos: E. Hoffmann                                                                                                                                                    Da staunte auch die Wachtel !