Tag des offenen Denkmals

Tag des offenen Denkmals

am 08. September 2013

mit ernstem Hintergrund

Am Ehrenmal für die in den letzten Kriegstagen von der Gestapo ermordeten Kriegsgefangenen, Zwangsarbeiter und politisch Verfolgten legte eine Gruppe, die aus Mitgliedern des SGV, der "Botschafter der Erinnerung", der Stadt Dortmund, des "Rombergpark/Steinwache-Komittees", des Berufsbildungswerks "agricola e.V." sowie des "Freundeskreises Botanischer Garten Rombergpark" bestand, einen Kranz nieder. Dazu sprach der Vorsitzende des Freundeskreises folgende Worte: Klicken
Die Gruppe setzte Ihre Wanderung fort bis hinunter zum Botanischen Garten Rombergpark, wo inzwischen die weiteren Veranstaltungsteile in Form der Führungen zum Gutshof Brünninghausen gut besucht waren.
Nach der Ankunft der Wandergruppe folgte wie vorgesehen um 13.00 h eine Kranzniederlegung am mit weißen Rosen umkränzten Gedenkstein für die Ermordeten des Rombergparks bzw. der Bittermark. Beide Kränze waren von "Agricola e.V" angefertigt worden, ebenso die Pflanzung der weißen Rosen. In beindruckenden, überzeugenden Worten schilderten dann die beiden jungen Leute als Vertreter der "Botschafter der Erinnerung" den Sinn ihrer Aufgaben und sprachen über den "Weg der Erinnerung", eine Ausstellung die schon in vielen Teilen unserer Stadt gastierte. Die Besucher waren sehr beeindruckt von der Darstellung des Tagesthemas der Denkmalsbehörde "Ungeliebte Denkmale- Jenseits des Guten und Schönen".
Aus der Gesamtveranstaltung, für die der Freundeskreis in Gemeinschaftsarbeit mit den genannten Institutionen und dem Botanischen Garten verantwortlich zeichnete, entstand das Versprechen aller Beteiligten zukünftig zusammenzuarbeiten.


Besucher während der Kranzniederlegung am Gedenkstein im Rombergpark (links). Prof. Walter Neuhaus bei seinen Informationen und Erklärungen zum ehemaligen Gutshof Brünninghausen. (rechts)
Fotos: E. und D. Hoffmann, Dortmund