Pfingsten und Rhododendron - Ein Erlebnis

Die Rhododendronblüte lockt am Pfingstsonntag Tausende Besucher in den Botanischen Garten.

Um 15.00 Uhr konnte Dr. P. Knopf zu seiner angesagten Rhododendronführung an die 70 Gäste begrüßen. Ca. 4500 Rhododendron bzw. Azaleen wachsen im Botanischen Garten, davon 400 bis 500 verschiedene Sorten, die man heute schon teilweise gar nicht mehr woanders sieht. Deshalb ist auch der Garten mit der Rhododendron-Genbank verbunden, was für die Erhaltung von Arten über Samensammlungen und Austausch sehr wichtig ist. Wer an dieser Führung teilnahm, kam auf seine Kosten. Dr. Knopf zog einen weiten Bogen über die Artenvielfalt wie über den Erhalt und die Pflege, was zahlreiche Fragen von Rhododendron-Liebhabern auslöste.

   
Aufmerksame Zuhörer im Rhododen-        Die Hummeln und die Rhododendren
dronhain gleich hinter dem Haupteingang          eine besondere Beziehung
   
                          Da gab es viele Fragen von Dr. Knopf zu beantworten. Die Pflege und der Erhalt der Gehölze stand an erster Stelle.
Aus rund 1000 Wildarten gingen später an die 12000 Züchtungen hervor. Und weiter wird es neue Züchtungen geben, die auch bei uns in Europa ihre Abnehmer finden werden. Jedoch die Mehrzahl der Rhododendren im Botanischen Garten stammt noch aus den Beständen, die der große Dendrologe Krüssmann schon in den 50er Jahren für die Gartenschauen in den Westfalenhallen beschafft hatte und die später in den Botanischen Garten übernommen wurden.

Fotos: E. Hoffmann