Glück suchen und finden im Rombergpark

"Glückliche" Führung am 15. Februar

Eine ansehnliche Gruppe von Besuchern wollte an diesem schönen Tag im Botanischen Garten Rombergpark unbedingt wissen, warum das Glück verbunden ist mit so vielen Begriffen aus dem Pflanzenreich. Und das konnte der Leiter des Parks, Dr. Patrick Knopf anhand zahlreicher Beispiele ebenso kenntnisreich wie amüsant erklären.

   
Dr. Knopf verwies zu Beginn seiner Führung auf die vielfältigen blühenden Beispiele hin, mit denen das Symbol "Glück"
verbunden ist. Schneeglöckchen, Klee (Glücksklee) Rhododendren und Maiglöckchen oder auch Linden o. Eiben sind aufgrund ihrer Eigenschaften als Glücksbringer im weitesten Sinne bekannt. Langlebigkeit, Gesundheit, persönliche Befindlichkeiten, Liebeserlebnisse oder einfach nur einmalige Empfindungen z. B. beim Anblick der vielfältigen Natur im Rombergpark können solche Glücksgefühle auslösen. Aber Vorsicht: Dabei ist auch auf giftige Glückssymbole zu achten. So ist die aus Guinea stammende Tonkabohne durchaus mit Vorsicht zu sehen. Während der einstündigen Führung wurde aber auch auf am Wege liegende botanische Besonderheiten hingewiesen, wie die 32 m hohe Farnblättrige Buche zwischen Hauptweg und Lindenallee. Auch Zukunftsplanungen wurden mit großem Interesse begrüßt, wie die baldige Fertigstellung der Pflanzenschauhäuser, die kurz bevorstehende Grundsteinlegung für die neue Schulbiologie oder die beabsichtigte Pflanzung von 1,1 Mio Schwanenhalskrokussen in der Talwiese unterhalb des Nose-Arboretums. Am Schluß der Führung präsentierte Dr. Knopf den neuen Standort der aus dem früheren Kalthaus evakuierten und neu eingepflanzten Kamelien, unweit der Pflanzenschauhäuser. In wenigen Tagen sind dort schon die ersten Blüten zu sehen. Der Vorsitzende des Freundeskreises E. Hoffmann verteilte abschließend eigens zu diesem Thema erstellte Flyer des Freundeskreises
mit dem Titel "Wer suchet - der findet sein Glück im Botanischen Garten Rombergpark"
  

Fotos: E. Hoffmann