Archiv Aktuelles 2014

 

8. Dezember 2014

Am 8. Dezember hatte die Abteilung »Stadtgrün« im Tiefbauamt, die teilnehmenden »grünen« Vereine im »Forum Dortmunder Gartenkultur« zur Veröffentlichung des »Jahreskalenders 2015« ins »Haus der Gartenvereine« an der Akazienstraße eingeladen. Nach gründlichen Vorbereitungen erschien nun zum 6. Mal das mittlerweile sehr gern gelesene und benutzte Jahresbuch mit den Veranstaltungsterminen und Aktivitätenübersichten der Vereine und Herr Grandt bedankte sich seitens des Forums bei dem eigens zu diesem Anlass erschienenen Vertreter der Sparkasse Dortmund als Hauptsponsor. Die Jahresbücher sind bei den Bezirksverwaltungsstellen erhältlich. Mitglieder unseres Vereins können sie entweder im Botanischen Garten oder beim »Jahresauftakt 2015« am 17. Januar oder bei der »Mitgliederversammlung 2015« am 14. März erwerben. 
Freundeskreis-Vorsitzender Hoffmann dankte in seinen Worten sowohl der Stadt Dortmund als Partner für die Entwicklung zur inzwischen weit bekannten »Stadt der Parks und Gärten« als auch allen Mitstreitern, die sich auch im nächsten Jahr am 27. Juni wieder auf dem Reinoldi-Kirchplatz zum »Tag der grünen Vereine« der Öffentlichkeit mit interessanten Angeboten präsentieren wollen. Mit dem Hinweis auf die Klimaveränderungen und auf den notwendigen Schutz der Natur sei das Engagement der Vereine und Umweltschutzverbände weiterhin zu fördern und in der Öffentlichkeit für eine Mitarbeit zu werben.

 

Die seit Monaten vorbereiteten Arbeiten an den Pflanzenschauhäusern werden nun am 17. Oktober beginnen. Aus diesem Grund wurden bereits zahlreiche Maßnahmen in den drei Häusern durchgeführt, z.B. Pflanzen entnommen und an anderen geschützten Stellen plaziert, wie Kamelien und Zitrusgewächse. Im Rahmen der Umbauarbeiten werden dann auch die sehnlichst erwarteten, neuen, Behindertengerechten Toilettenanlagen installiert. Das bisherige Kalthaus erhält dann mit einem Durchgang zum Café Orchidee einen völlig neuen Charakter. Auch das Kohleflora-Haus wird sich verändern, die Wollemi Bäume sind bereits zum Teil an geschützte Orte in den Außenbereichen ausgelagert. Eine Fossliensammlung wird eingerichtet.Geplant ist auch ein Freiilandbeet für Sukkulenten. Die ersten 25 Agaven dafür befinden sich bereits auf dem Betriebshof. Sie stammen aus Mexiko und wurden im Verlauf vieler Jahre in den Niederlanden von einem Sukkulenten-Liebhaber gepflegt, der sie nun an den Botanischen Garten abgegeben hat.

 

 

26. November 2014
Die Stadt Dortmund ehrte die "Freunde und Förderer des Botanischen Gartens Rombergpark e.V." für dessen großes Engagement in Sachen Botanischer Garten. Seit Eintragung ins Vereinsregister im Jahr 2001 hat der Verein durch eigenen Beiträge und Spenden nunmehr insgesamt 150.000,- €Dezernentin Birgit Zoerner hatte dazu die ehemaligen und aktuellen Vorstandsmitglieder zu Kafffee und Kuchen in die Pflanzenschauhäuser eingeladen.

   

 

11. November 2014 und 2.12.
Seit einigen Tagen ist das dritte der Pflanzenschauhäuser, das so genannte "Kalthaus" leer geräumt, die Gemäuer im Inneren wurden abgerissen. Nun können die Bauarbeiten für die Erstellung der neuen, behindertengerechten Toiletten beginnen. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis zum Frühjahr. Nach neuesten Informationen schreiten die Arbeiten schneller als angenommen voran, sodaß eine Eröffnung möglicherweise schon im januar erfolgen könnte.

  

 

29. Oktober 2014 und 2.12.
Im Zentrum der Diskussion befindet sich zur Zeit der ehemalige Gutshof Brünninghausen, die damalige »Versorgungsstätte« des »Schlosses Romberg« oder »Haus Brünninghausen«. Im Zusammenhang mit der ursprünglichen Absicht der Stadtverwaltung im Jahre 2008, die gesamten Gebäude abzureißen, nachdem sie zuvor über viele Jahre als Studentenwohnungen, Werkstätten und als Betriebshof genutzt wurden, setzten sich unsere Mitglieder Prof. Dr. Walter Neuhaus gemeinsam mit Dieter Haarmann für den Erhalt der noch existierenden Gebäude ein. Nachdem zuvor das Parkhotel und die WiHoGa bereits wegen Asbestrpoblemen und letztlich auch aus Altersgründen abgerissen waren, stellte sich die Verwaltung vor, das gesamte Gelände möglichst komplett an einen Investor zu verkaufen, was aber trotz mehrerer Anläufe nicht gelang.

Wir erstellen zur Zeit eine Übersicht der seit 2008 erfolgten Aktivitäten der seinerzeit gegründeten Bürgerinitiative und werfen auch einen Blick auf die mittlerweile vollzogene Renaturierung des Emscherzuflusses, der Schondelle, die in Wellinghofen entspringt und nun auch in ihrem neuen, oberirdischen Bachbett nördlich des Rombergparks in die Emscher mündet. In diesen Tagen (Oktober 2014) ist erneut  die Absicht der Stadtverwaltung bekannt geworden, nach der ein Investorenkonsortium die Fläche hinter dem ehemaligen Schloß sowie die des Gutshofes für die Errichtung eines Restaurants mit Boardinghouse plant. Aktuell gibt es seit einigen Tagen eine neue Ausgabe von "Bausteine und Fundstücke", Nr. 04,  in der Reihe "Dortmunder Denkmalhefte", in dem die Geschichte des Hauses Brünninghausen von Dortmunds Stadtarchäologin Dr. Henriette Brink-Kloke bis zu den heutigen Ausgrabungen der Schloßfundamente  im Flußbogen der renaturierten Schondelle beschrieben ist. (Zu erhalten bei der Denkmalsbehörde der Stadt Dortmund).

 

Mit der Dokumentation in Form des Flyers kämpfte die Bürgerinitiative um den Erhalt der historischen Gutsgebäude.


  
Der vorläufige Stopp des Abrisses der Gutsgebäude (Hintergrund) im Jahr 2008 verlor durch die Ausgrabungen eines neuen Flussbetts im Rahmen der Renaturierung der Emscher und der zugehörigen Zuflüsse, hier der Schondelle, an Aktualität. Und dann passierte es. Man stieß bei den Aushubarbeiten für das Bachbett auf die Grundmauern des ehemaligen Schlosses Brünninghausen. Die Sensation war perfekt und zunächst traten die Archäologen auf den Plan. Aber auch die Bevölkerung war interessiert und im Verlauf der Zeit erfolgten bei zahlreichen  Führungen durch die Gemäuerreste des Schlosses Brünninghausen gründliche Informationen.

 
 

Bild 1: Stadtarchäologin Dr. Henriette Brink-Kloke informiert bei einer Führung über die Überreste des Herrenhauses Brünninghausen.  |  Bild 3: Im April 2014 vollzieht OB.Ulrich Sierau den Durchbruch der Schondelle und gibt Informationen zum Gesamtprojekt Schloss und Gut Brünninghausen.


Lt. Presseveröffentlichung (Nov. 2014) ist nun die Nutzung der Restfläche durch die Erstellung eines Restaurants mit kleiner Brauerei und einem Boardinghouse fest in Aussicht genommen. Es bleibt nun zu hoffen, dass mit den in den letzten Jahren vollzogenen Entwicklungen, auch mit der Errichtung der Johanniter-Klinik nördlich des Parks, dafür Sorge getragen wird, dass ausreichend Parkraum verfügbar gemacht wird. Schon die derzeitige Situation ist bei Veranstaltungen, aber auch an sonnigen Tagen für die Besucher des Botanischen Gartens Rombergpark ziemlich schwierig. Nach neuesten Informationen soll nun unmittelbar neben der Straße »Am Rombergpark« in unmittelbarerer Nachbarschaft zum geplanten Restaurant ein Parkplatz entstehen.

Fotos: M. Scharfenberg, W. Neuhaus, E. Hoffmann

 

16. Oktober 2014

Ein Kastanienfest der besonderen Art mit außergewöhnlich hoher Besucherzahl. Aber so kurz und bündig kann man diesen Tag nicht beschreiben und verlinken Sie sich mal mit dem ausführlichen Bericht und den zugehörigen Fotos.

 

 

Oktober 2014
Es melden sich immer mehr Online-Magazine mit »botanischen« Inhalten, die über Veranstaltungen von Parks und Gärten in Deutschland berichten. (Blütenrausch) Sie bieten auch uns an, dass wir Informationen über die Veranstaltungen im Botanischen Garten Rombergpark zur Aufnahme in deren Kalender zwecks Veröffentlichung vermitteln. Wir tun dies gern, weil damit unser Botanischer Garten mit seinem Freundeskreis weltweit gesehen wird und Resonanz beim nationalen und internationalen Publikum findet. Schaun Sie mal unter Querverweise.  

Eine besonders zauberhafte Betrachtung des Botanischen Gartens Rombergpark von Katrin Albrecht (Licht des Südens)  finden Sie ebenfalls unter dem genannten Link, und nehmen Sie sich Zeit dafür. Auch im online-Magazin RUHR-Guide ist der Botanische Garten eindrucksvoll mit Fotos des Freundeskreises dargestellt. Ein herzliches Willkommen allen Besuchern!

 

16. Oktober 2014

Die »Freunde und Förderer des Botanischen Gartens Rombergpark e.V.« wurden zunächst als lockerer Freundeskreis von Interessenten aus der Reihe der damaligen Teilnehmer an Führungen in den 70er Jahren gegründet. Die Fortsetzung erfolgte 1998 als es klar wurde, dass man offiziell in ein Vereinsregister eingetragen sein musste, um satzungsgemäße Spendenbescheinigungen für die Spender von Geldmitteln ausstellen zu können. Seit jenem Zeitpunkt ist aus den Kassenunterlagen zu entnehmen, in welchem Umfang Beiträge und Spenden über den Verein an den Botanischen Garten flossen. Kassenwart Manfred Scharfenberg ermittelte, dass in dieser Zeit mit den in diesem Jahr erfolgten Rechnungszahlungen für den Botanischen Garten ziemlich genau der stattliche Betrag von 150.000,- € seitens des Vereins aufgebracht wurde. Das ist nicht nur großartig, sondern dürfte in dieser Größenordnung auch ziemlich einmalig sein, denn es handelt sich hier um reine Mitgliedsbeiträge und Mitgliedsspenden.

 

 

 

 
15. Oktober 2014

Einen aussagefähigen und ausführlichen Wegeplan des Botanischen Gartens gibt es zur Zeit nicht. Der bisherige Plan verweist allerings auf die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und botanischen Highlights, allein, Wegbezeichnungen in Form von deutlich erkennbaren Schildern gibt es nicht. Der Freundeskreis hatte bereits im Jahre 2010 und später wiederholt auf diese Situation verwiesen, die auch in der vor zwei Jahren erfolgen Besucherumfrage eine Rolle spielte. Die Unterlagen wurden wiederholt an die Verwaltung gegeben. Nach Aussage der neuen Parkleitung ist nun ein neuer Parkplan mit den entsprechenden Inhalten geplant. Der alte ist bei uns abzurufen oder in der Verwaltung während der Woche zu erwerben, auch bei Veranstaltungen an unserem Präsentationsstand. 

20. August 2014
Im Jahr 1979 erfolgte mit Hilfe eines Briefes von Prof. Dr. h.c. Loki Schmidt die Befassung des Rates der Stadt Dortmund mit der Idee der Gründung eines Schulbiologischen Zentrums der Stadt Dortmund. Im Jahr 1980 erfolgte dann auch die finanzielle Ausstattung der Einrichtung durch den Rat der Stadt und seitdem hat sich die Zahl der jährlichen Besucher, der Schüler und Schülerinnen auf 13.000 Kinder entwickelt. Im Jahr 1988 wurden die aktuellen, aber mittlerweile auch sehr abgenutzten Container aufgestellt, die mit dem Beschluss des Rates im Jahr 2013 nun endgültig zu Schrott werden sollen. An gleicher Stelle entsteht das neue »Umweltbildungszentrum«, in dem u.a. auch der Freundeskreis einen Büroraum für seine Zwecke erhalten wird.

Die Abbrucharbeiten haben begonnen und einer der damaligen Mitbegründer und späterer Leiter der Schulbiologie, Michael Stork, lässt es sich im August 2014 nicht nehmen, die Demontage seiner ehemaligen Arbeitsstätte tatkräftig anzupacken.

 

14. August 2014
Seit einem Monat erstrahlt die Moorkate im Heidemoor wieder in neuem Glanz. Unbelehrbare hatten die Moorsoden zum großen Teil abgerissen und außerdem waren die Tragbalken schon ziemlich verrottet, sodaß sich viele Besucher fragten, was mit diesem Fragment nun noch dargestellt werden sollte. Verwaltung und Freundeskreis erzielten die praktische Lösung dahin gehend, dass die Kosten für die Lieferung der neuen Moorsoden vom Verein getragen wurden und die Anbringung von jungen Leuten im Rahmen von Sozialverpflichtungen erfolgte. Beim Heidefest konnten sich die Besucher über das neue Outfit freuen, das hoffentlich so erhalten bleibt.

  
Die Moorkate: Alt im Januar 2012  –  Neu im August 2014

 

23. Juni 2014
Nach dem nassen Winter 2013/2014 wurde es deutlich sichtbar, die Umzäunung des Loki-Schmidt-Gartens, links vor dem Pappelrondell, war so wacklig, dass sie zum Sicherheitsrisiko wurde. Sämtliche Pfosten waren am unteren Ende ver- oder angefault. Bei einem Ortstermin von Freundeskreis und Verwaltung wurde kurz und praktisch eine umfangreiche Reparatur bzw. Erneuerung vereinbart, deren Matarialkosten der Freundeskreis und die Arbeitskosten die Verwaltung bzw. Tiefbauamt übernahmen. Schon bald begannen Lieferung und Arbeiten und seit dem Sommer des Jahres ist der Loki-Schmidt-Garten auch wieder vom äußeren Bild her ein ansehnliches und besuchenswertes Objekt des Botanischen Gartens. Nur ein deutliches Hinweisschild würde das Ganze komplettieren.